Zum einen wird das freundliche Edubuntu, was besonders für
Schulen und Kids entwickelt wurde präsentiert.
Hierbei handelt es sich um einen Edubuntu Server der von 2 Thin Clients
angesprochen werden kann.
(Danke an die Firma Rangee GmbH für die Unterstützung
in Form eines Teilsponsoring)
Computerinteressierte können sich somit das Edubuntu anschauen
aber auch das aktuelle in kürze erscheinenden Ubuntu Dapper
Drake 6.04 wird zu sehen sein.
Was gibt es noch Interessantes von der ubuntu Community:
Flyer die über Ubuntu Linux informieren und natürlich
die kostenlosen Ubuntu Linux CD der stabilen Version Ubuntu Breezy
Bagder 5.10.
Des weiteren werden dort gegen eine Spende DVD Boxen bereit gehalten
von Ubuntu & von Edubuntu.
Auch wer etwas "Handfestes" mit nach Hause nehmen möchte, der
kann gegen eine Spende das bekannte Ubuntu Anwenderhandbuch von Marcus
Fischer erwerben.
Eine kleine Überraschung wird es für Ubuntu Linux
Stand Besucher auch noch geben, aber das wird noch nicht verraten :).
CeBit Hannover 2006, Halle 5 Stand F67/8.
Wir freuen uns für das Interesse an Ubuntu Linux und Ihren
Besuch.
Kontakt zur CeBit:
(Bitte ausschließlich zur CeBit verwenden, Danke)
Julius Bloch, Messeteam Ubuntu Deutschland e.V.
Tel.: +49 163 60 11 545
Marko Rogge, Ubuntu Deutschland e.V.
Tel.: +49 162 17 77 606
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ubuntu auf der CeBit 2006
Erstmals präsentiert sich die weltweite ubuntu Community auf der CeBit 2006, der Messe in Europa und der Welt für EDV, Computer & Kommunikation.
Mit der Unterstützung des ubuntu Deutschland e.V. werden einige HighLights des beliebten Ubuntu Linux gezeigt.
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Ubuntu-Bericht bei heise online
Zum Abschluss des "Free and Open Source Software Developers' European Meeting" (FOSDEM) präsentierte Jeff Waugh vor großem Publikum die Philosophie der Linux-Distribution Ubuntu.
Jeff Waugh ist bei Canonical für die Community zuständig und arbeitete bis Ende 2005 als Release Manager sowie später als Chef für die GNOME-Foundation.
heise online hat seine Rede zusammengefasst:
"[...] Dazu sei es vor allem von Bedeutung, sein Produkt möglichst einfach unters Volk zu bringen. 'Frei im Sinne von Freibier spielt bei freier Software eben durchaus eine Rolle', glaubt der Ubuntu-Entwicklungschef. [...]"
Auf der Webseite von FOSDEM ist auch ein Interview mit Jeff Waugh nachzulesen.
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Flight CD 4 (Übersetzung)
Vor einigen Tagen haben wir an dieser Stelle bereits über das Erscheinen der Dapper Flight 4 CD berichtet. Jetzt folgt eine Übersetzung einer Mail von Colin Watson, die die wichtigsten Änderungen und schon bekannte Bugs beschreibt. Wie immer gilt: Folgende Übersetzung möchte den Sinn des Berichtes besser vermitteln und hat nicht den Anspruch einer 1:1 Übersetzung.
Hallo da draußen,
die Flight-CD Nr. 4 ist da. Es ist der vierte einer Reihe von Meilensteinen, die während des Entwicklungszyklus von Dapper zurückgelegt werden.
Herunterzuladen sind die CD-Images hier:
Wenn möglich, nutzt bitte BitTorrent für den Download und schaut im englischsprachigen Wiki nach weiteren Mirror-Servern.
Dank Matt Galvin ist eine Liste der wichtigen Änderungen für die gesamte Distribution hier verfügbar.
Wichtige Änderungen bezüglich der Installations- und der Live-CD sind:
Eine Vorabversion des lang erwarteten Live-CD-Installers („Espresso“, auch bekannt als „Ubuntu Express“, basierend auf einer stark veränderten Arbeit von Guadalinex) ist jetzt verfügbar: Auf dem Desktop des Live-Systems befindet sich ein „Install System Permanently“-Icon.
Ich möchte betonen, daß dies eine sehr frühe Vorversion ist, und daß vorhandene Unzulänglichkeiten sowie die Oberflächengestaltung nicht notwendigerweise das sind, was im fertigen Produkt verwendet werden wird. Wir bringen es jetzt heraus, um so viele Tester wie möglich zu erreichen.
Die Live-CD für PowerPCs ist sehr viel stabiler geworden.
Die Netzwerkkonfiguration erzeugt /etc/dhcp3/dhclient.conf nicht mehr mit Syntax-Fehlern (#27141). Falls ifup/ifdown Fehler verursacht, löscht einfach die Zeile, die „NetcfgDHClient“ enthält.
Die Fortschrittsbalken für DHCP und für die Suche nach Wireless Access Points haben jetzt einen „Cancel“-Button.
Die Installation auf Systemen mit nur 32 MB RAM sollte jetzt möglich sein.
Die Live-CD konfiguriert das Netzwerk wieder korrekt und erstellt eine Keymap basierend auf der, die im grafischen Bootloader ausgewählt wurde.
Der Rettungs-Modus der Installations-CD bietet nun die Möglichkeit, GRUB ohne die Verwendung der Shell neuzuinstallieren.
Der Bug in der Zeitzonen-Konfiguration für eine Reihe von Sprache/Land-Kombinationen wurde behoben (#28722).
Wenn das Netzwerk abgeschaltet ist, fragt der Installer weder nach einem Proxy, noch ob die fehlenden Sprachpakete heruntergeladen werden sollen.
Die Unterstützung der Installation von und auf Wechselmedien ist verbessert worden.
Der grafische Bootloader besitzt jetzt einen lokalisierbaren Hilfetext – Übersetzungen sind Willkommen!
Verbleibende Pakete werden nicht mehr von der CD auf die Festplatte kopiert, da mit dem neuen einstufigen Installer die Nachteile durch unnötigen Zeitaufwand und Festplattenplatz überwiegen.
„Maßgeschneiderte“ Installations-CDs ohne das Restricted-Repository sollten jetzt flüssiger laufen.
Auf AMD64-Systemem wird die Monitorauflösung jetzt automatisch erkannt.
Installationsprobleme auf Rechnern mit stark verstellten Systemuhren wurden (wiedereinmal) behoben.
Bekannte Bugs im neuen Installer der Live-CD:
Dieser ist momentan nur für Ubuntu und Edubuntu verfügbar. An der Kubuntu-Version wird noch gearbeitet.
Er wird vermutlich kein arbeitsfähiges System auf PowerPCs installieren – die geeignete Bootloader-Lösung fehlt noch.
Bisher gibt es keine Unterstützung für Sprach-, Orts- oder Keymapkonfiguration. Natürlich haben diese Dinge eine hohe Priorität.
Er kann die Sprachpakete nicht installieren.
Er installiert fälschlicherweise das Ubuntu-Live-Metapaket, so daß der Live-CD-Installer selbst auf dem Zielsystem installiert wird (obwohl Ihr das wahrscheinlich nicht bemerken werden, da es versteckt ist).
Die geführte Partitionierung ist momentan extrem nervig zu benutzen. Dies betrifft vor allem die Wahl des Einhängepunkts. Es kann mehrere Versuche benötigen, bis man das Programm dazu gebracht hat, eine gültige Partitionierung auch zu akzeptieren.
Wenn Ihr die Änderungen verfolgen wollt, während wir Dapper weiterentwickeln, dann schaut Euch die Dapper-Changes-Liste an.
Außerdem schlagen wir vor, daß Ihr Euch bei der Ubuntu-Devel-Announce-Liste anmeldet, wenn Ihr die Entwicklung von Ubuntu verfolgen wollt. Es ist eine Liste mit nur wenigen Posts pro Woche, in denen die genehmigten Spezifikationen, Änderungen der Vorgehensweise, Alpha-Releases und andere interessante Ereignisse mitgeteilt werden.
Der Testbereich des englischsprachigen Wiki schlägt eine Reihe von Test vor, mit denen Bugs auf den Flight-CDs rechtzeitig vor dem finalen Release gefangen werden sollen, damit sie gefixt werden können.
Bug-Reports bitte hierher
Viel Spaß
-- Colin Watson [cjwatson@ubuntu.com]
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Zweite Ausgabe der Ubuntu-Desktop-Nachrichten
Folgende Übersetzung möchte den Sinn des Berichtes besser vermitteln und hat nicht den Anspruch einer 1:1 Übersetzung. Die ursprünglichen Nachrichten kamen über die Ubuntu-Mailinglisten.
Sehr geehrte Damen und Herren, Willkommen zur zweiten Ausgabe der Ubuntu-Desktop-Nachrichten (UDN). Die vorherige Ausgabe erschien vor über sechs Wochen, aber wir haben schon damals gesagt, daß die Ubuntu-Desktop-Nachrichten in unregelmäßigen Abständen erscheinen werden. :-)
Denkt daran, daß die UDN offen dafür sind, von Euch verändert und verbessert zu werden – genauso wie der Ubuntu-Desktop. Wenn Ihr bei den UDN mitmachen wollt, schickt einfach eine Mail an die Ubuntu-Desktop-Mailingliste.
In dieser Ausgabe:
- “Guten Tag“?
- Hier kommt der Desktop-Liebhaber
- Flottere Multimedia-Erlebnisse
- Neues Interface für die Paketinstalllation
- Was gibt es Neues auf dem Dapper-Desktop?
- Ekiga näher beleuchtet
- “Liebesdienste“ für Desktop-Liebhaber
- Desktop-Team-Meetings
- “Hug“-Tage (Hug = Umarmung, Anm. d. Ü.)
- Über das Desktop-Team
Guten Tag?
Ein wichtiges Ereignis für Dapper ist die Aufnahme von avahi in das Main-Repository. Nun klingt das nicht besonders aufregend, also laßt uns einen Blick darauf werfen, was es uns ermöglicht: Gebt Eure Lesezeichen im lokalen Netzwerk frei und stöbert in denen Anderer (funktioniert mit Epiphany). Oder macht das gleiche mit Eurer Musik (funktioniert mit Rhythmbox), unterhaltet Euch mit Leuten (über ekiga), oder entdeckt den geteilten Desktop in Eurem Netzwork (mit Vino). Idee angekommen? Willkommen in der „zeroconf“-Welt – entdeckt Dienste in Eurem lokalen Netzwerk und nutzt diese ohne jegliche Konfiguration!
Hier kommt der Desktop-Liebhaber
In der letzten Ausgabe der UDN wurden einige „Liebesdienste“ vorgeschlagen um Leuten die Beiteiligung am Ubuntu-Desktop zu erleichtern. Und hier kommt die Ubuntu-Liebe ins Spiel: Alain Perry hat einen Patch, der den vorgegebenen Ordner im GTK+-Dateimenü ändert, bereitgestellt (das war einer der „Liebesdienste“). Doch damit nicht genug: Alain hat außerdem noch ein Patch für Nautilus erstallt, so daß der Ordner „Dokumente“ in der Sidebar erscheint – so ist es konsistent mit dem gepatchten GTK+. Wooohoooo: Alain ist ein Desktop-Liebhaber und wir lieben das, was er beiträgt.
Flottere Multimedia-Erlebnisse
Ist Euch aufgefallen, daß es beim Abspielen eines neuen Songs in Rhythmbox keine merkliche Verzögerung mehr gibt? Und daß das Suchen in Totem jetzt auch besser denn je funktioniert? GStreamer 0.10 wurde in Dapper intergriert und immer mehr Anwendungen benutzen es inzwischen. Obwohl es immer noch fehlerbehaftet ist (DVD-Support beispielsweise ist noch nicht vorhanden), macht es den Umgang mit Multimedia-Anwendungen angenehmer. Nicht alle Plugins sind von vornherein installiert, da einige aus rechtlichen Gründen nicht im Main-Repository enthalten sein dürfen. Weitere Plugins liegen in den Universe- und Multiverse-Repositorys.
Neues Interface für die Paketinstalllation
Mehr und mehr Pakete kommen zu Ubuntu hinzu. Das ist klasse, da es dem Anwender mehr Auswahl bietet. Aber bisher war es schwierig, das gewünschte Paket in gnome-app-install zu finden: Viele Pakete bedeutet meist auch ein Skalierungsproblem für das Interface. Sebastian Heinlein und Michael Vogt haben daran gearbeitet und stellen ein neues Interface für gnome-app-install vor. Nach einigen kleinen Änderungen ist dieses neue Interface jetzt in Dapper verfügbar. Schnelle und gute Arbeit!
Was gibt es Neues auf dem Dapper-Desktop?
Fragt Ihr Euch, was in Dapper alles neu ist? Wie immer gibt es eine Menge kleiner und größerer neuer Funktionen und beseitigter Fehler. Hier ein kurzer Überblick über einige davon:
Seit der letzten Ausgabe der UDN gab es drei neue GNOME-Versionen: 2.13.4, 2.13.5 und 2.13.90. Das zeigt, wie fleißig unsere liebenswerten Paketersteller sind: Nutzer von Dapper konnten von allen neuen GNOME-Vorzügen gleich nach den GNOME-Releases profitieren.
Evolution hat einen kleinen Patch erhalten, durch den die Nutzung von Bogofilter anstelle von Spamassassin zur Spam-Erkennung ermöglicht wird. Ihr müßt nicht mit Spam leben und könnt jetzt auch entscheiden, auf welche Weise Ihr das erreichen wollt :-)
Um ein noch runderes Gesamtbild zu bieten, wurde an einem GNOME-Frontend für den X-Chat-IRC-Client gearbeitet. Dies hat den Namen XChat-GNOME bekommen und wird der Standard-IRC-Client für Ubuntu werden.
Mit dem Design der Aktualisierungsbenachrichtigung wurde herumexperimentiert, es gibt das alte Design, einen neuen Bubble-Look und ein weiteres Standard-Design mit einem kleinen „Schließen“-Button. Aber auch dieses Design könnte sich mit der neuen Version, die es bald für Dapper geben wird, ändern ;-)
Das Paket für die PenguinTV-Software ist fertig. Es ist ein neuer Feed-Reader, der sich von den anderen darin unterscheidet, daß auch Podcasts und Video-Blogs gut integriert werden.
Nicht zu vergessen ist, daß der Dapper-Desktop auch von vielen Bug-Fixes und Aktualisierungen der Debian-Entwickler profitiert. Vielen Dank an diese!
Ekiga näher beleuchtet
Ekiga ist die neue GnomeMeeting-Version unter neuen Namen. Es wurde viel verbessert und viele neue Funktionen hinzugefügt. Ekiga is eine Voice-over-IP-Software und unterstützt auch Videokonferenzen. Durch die Verwendung der Standard Protokolle SIP und H.323 können die Anwender über die zu verwendende Kommunikations-Software frei entscheiden. Die Ekiga-Gemeinschaft hat außerdem ekiga.net aufgebaut, einen Service, der Anwendern öffentliche SIP-Adressen bereitstellt, so daß sie leicht erreichbar sind. Ekiga kann aber auch eine Verbindung mit jedem anderen SIP-Konto herstellen, was ein- und ausgehende Verbindungen mit externen Anbietern ermöglicht. NAT-Unterstützung ist natürlich ebenfalls enthalten um VoIP zu vereinfachen. Ihr müßt kein Ekiga haben, um VoIP nutzen zu können, aber es funktioniert - also probiert es einfach. Für Eure Redefreiheit!
Ekiga bietet:
- Audio- und Video-Anrufe (SIP- und H.323-Protokoll)
- „zeroconf“-Support (finde Gesprächspartner im Lokalen Netzwerk)
- ein- und ausgehende Gespräche (mit einem externen Anbieter)
“Liebesdienste“ für Desktop-Liebhaber
„Liebesdienste“ sind Dinge, die wir gern auf dem Ubuntu-Desktop sehen würden. Einige dieser Dinge können schwierig, andere wiederum können leicht zu implementieren sein.
Sie sind ein schöner erster Schritt, dem Desktop-Team beizutreten: Versucht die „Liebesdienste“ zu erledigen und an Ubuntu mitzuarbeiten! Wenn Schwierigkeiten auftauchen, fragt einfach – jeder im Desktop-Team wird Euch gern helfen. Wenn Ihr Interesse an den „Liebesdiensten“ habt, schickt einfach eine Mail an die ubuntu-desktop-Mailingliste.
Es gibt eine Reihe interessanter Program für den Desktop, für die es noch keine Pakete gibt. Wir haben drei ihnen für die „Liebesdienste“ ausgewählt:
Desktop-Team-Besprechung
Die letzte Desktop-Team-Besprechung fand am 16. Dezember statt. Daniel hat das Protokoll erstellt. Es gab Diskussionen über technische Dinge (wir wollen einen neuen dbus, wir werden GStreamer 0.10 verwenden, etc.), aber auch andere Dinge wurden besprochen. Zum Beispiel, daß wir die Dokumentation verbessern und einen größeren Teil der Diskussionen in die Ubuntu-Desktop-Mailingliste verlagern wollen (das hat gut geklappt :-)). Bugs waren ein weiterer Punkt auf der Liste, da es viele gibt und wir nach dem besten Weg suchen, die Zahl der ungelösten Bugs im Zaum zu halten.
Der Termin für die nächste Besprechung steht noch nicht fest, wie üblich wird diese aber in #ubuntu-meeting stattfinden. Die Ankündigung wird über die Ubuntu-Desktop-Mailingliste gehen, so daß jeder, der interessiert ist, teilnehmen kann.
“Hug“-Tage
(Hug = Umarmung, Anm. d. Ü.)
Jeder Tag ist ein „Hug“-Tag in der Welt von Ubuntu. Aber es gibt „Hug“-Tage, die gleichzeitig Bug-Tag sind. Einige sagen sogar, daß jeder Tag ein Bug-Tag sei. Dann wäre logischerweise jeder Tag sowohl ein „Hug“- als auch ein Bug-Tag. Tja. Stimmt. Doch es gibt einige besondere Tage. Vielleicht war das nicht ganz klar? :-) Laßt uns nochmal mit einer richtigen Einleitung beginnen.
„Hug“-Tage sind die Bug-Tage von Ubuntu. Wir sind nicht ganz sicher, ob Leute, die nicht zum Desktop-Team gehören, sie auch als „Hug“-Tage bezeichnen. Wie auch immer, wenn Ihr etwas Zeit habt, könnt Ihr was bewirken, indem Ihr eine Bearbeitungsreihenfolge für die Bugs vorschlagt. Das ist nicht schwierig und jeder mit einem Browser kann das. Und wißt Ihr was? Ihr könnt viele Desktop-Teammitglieder dort treffen. Es ist wirklich ein guter Weg um etwas beizutragen.
Der nächste „Hug“-Tag findet am Freitag, den 17. Februar in #ubuntu-bugs statt.
Über das Desktop-Team
Weitere Informationen zum Desktop-Team gibt es hier:
https://wiki.ubuntu.com/DesktopTeam
Jeder ist willkommen:
https://wiki.ubuntu.com/DesktopTeam/GettingStarted
Wenn Ihr Nachrichten für die nächste UDN-Ausgabe einsenden wollte, schickt bitte eine Mail (auf Englisch, And. d. U.) an die Ubuntu-Desktop-Mailingliste:
http://lists.ubuntu.com/mailman/listinfo/ubuntu-desktop
Vincent
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Der Erpel fliegt wieder
Dapper Flight 4, eine neue Ubuntu Dapper Drake Vorab-Version, wurde veröffentlicht. Der bedeutenste Meilenstein dieser Veröffentlichung ist der Upstream Version Freeze (UVF). Ab dem Upstream Version Freeze werden keine neuen Paket Versionen mehr akzeptiert, damit die Ubuntu Entwickler sich auf die bestehenden Versionen konzentrieren können.
Neu in diesem Release sind unter anderem GNOME 2.14 und Espresso, ein graphischer Installer für die LiveCD. Natürlich sind auch wieder viele neue Programm Versionen erschienen, wie zum Beispiel bei GNOME Terminal, GEdit, Yelp, Ekiga Softphone (ehemals GnomeMeeting), GNOME Screensaver, Rhythmbox, The GIMP und GStreamer. Außerdem gibt es Verbesserungen bei dem Installer Splash gfxboot, dem Anmelde Manager GDM, und dem Notification System. Eine ausführliche Liste aller Änderungen ist hier verfügbar.
http://cdimage.ubuntu.com/releases/dapper/flight-4/ (Ubuntu)
http://cdimage.ubuntu.com/kubuntu/releases/dapper/flight-4/ (Kubuntu)
http://cdimage.ubuntu.com/edubuntu/releases/dapper/flight-4/ (Edubuntu)
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ubuntu – Menschlichkeit für alle
In der nächsten Tempora Ausgabe, einer Zeitschrift, die sich religiösen, philosophischen und gesellschaftlichen Themen widmet und ca. 2x im Jahr mit einem umfangreichen Themenheft erscheint, wird Thomas Schaaff ein Artikel über ubuntu veröffentlichen. Dies ist ein leicht gekürzter Auszug. Der Begriff Computerprogramm soll das Verständnis vereinfachen und ist hier mit Distribution oder auch Denkrichtung im PC Bereich gleichzusetzen.
Wie ein Computerprogramm aus Afrika die Welt der Technik freundlicher macht
Artikel aus dem Themenheft Integration
Blättern Sie bitte nicht weiter. Bleiben Sie hier. Sie sind nicht versehentlich in eine Computerzeitschrift geraten. Sie sind nach wie vor bei der Tempora. Auch wenn es jetzt um Computer geht, geht es in erster Linie um den freien Zugang zur Bildung. Integration: Bildung ist der Schlüssel.
„Zur gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft gehört Bildung.“ (Bundeszentrale für Politische Bildung) Manche Binsenweisheiten müssen noch einmal explizit formuliert und durch Studien belegt werden, um wirklich in das Bewusstsein der Menschen zu gelangen. Das gilt wohl auch für diese. Zur gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft gehört Bildung.
Das trifft binnenpolitisch genauso zu, wie zwischenstaatlich und multilateral. Jedes Gelingen von Integration, ganz gleich ob es darum geht Migrantinnen und Migranten in eine Gesellschaft zu integrieren oder ein Land in eine internationale Staatengemeinschaft, hängt maßgeblich davon ab, ob alle Beteiligten einen gleichberechtigten Zugang zur Bildung erhalten. Eine Studie aus der Schweiz, die landesweit zu diesem Thema in Auftrag gegeben wurde, stellt die entscheidenden Fragen:
- Wie kann der Zugang zur Bildung gefördert werden?
- Welche Hindernisse stehen einer Nutzung der Bildung im Wege?
- Welche formellen und informellen Bildungsformen bieten sich bevorzugt an?
Und laut einer Studie des Familienministeriums in Berlin von 2004 schafft bessere Bildung für künftige Generationen die Basis für eine eigene wirtschaftliche Existenz.
Wie gesagt, eigentlich sind das alles Binsenweisheiten, die nur deshalb noch einmal wiederholt werden, weil es nicht oft genug gesagt werden kann. Hier soll nun im Weiteren das Augenmerk auf einen Aspekt aus dem weiten Feld der Bildung gerichtet werden: Der gleichberechtigte Zugang aller Menschen zu den Quellen des Wissens.
In der heutigen Informationsgesellschaft ist das technisch überhaupt kein Problem. Jeder könnte an jedem Ort der Welt über alle Informationen verfügen, die er braucht und die er haben will. Er müsste nur „können“. Es ist letztlich eine politische und eine wirtschaftliche Entscheidung, ob man das will. Initiativen, die den gleichberechtigten Zugang aller zu den Quellen der Bildung anstreben und vielleicht sogar ermöglichen – und sei es nur partiell – verdienen unsere Aufmerksamkeit. Freier Zugang für alle! Das kann global betrachtet nur zweierlei heißen: Frei im Sinne von freiheitlich und frei im Sinne von kostenlos.
ubuntu bietet beides. Und das national, wie international außerordentlich erfolgreich.
Technischer Fortschritt aus Afrika? Das klingt in unseren Ohren wie Bananen aus Grönland
Aber vielleicht liegt das ja an unseren Ohren? So schreibt die Süddeutsche: „... auf unseren inneren Landkarten taucht Afrika vorwiegend als Sorgenkind auf, weniger als selbstbewusster Produzent weltweit konkurrenzfähiger Güter. Das könnte sich bald ändern – und es beginnt in einem Bereich, den man wohl am wenigstens auf der Rechnung hatte. Es geht um High-Tech. Es geht um Linux, genauer, um die neueste Variante dieses Betriebssystems für Personal-Computer. Sie heißt ubuntu und hat Erfolg wie kaum ein Linux zuvor.“
ubuntu ist nicht nur eine Ansammlung von Software – hinter der Idee steckt eine tiefgründige Philosophie: ubuntu ist ein altes afrikanisches Wort, welches (Mit-)Menschlichkeit im besten Sinne bedeutet. Es ist der Glaube an etwas Universelles, das die gesamte Menschheit verbindet. Dieses Konzept ist die Grundlage für ubuntu. Der südafrikanische Erzbischof Desmond Tutu beschreibt Ubuntu so: „Ein Mensch mit Ubuntu ist für Andere offen und zugänglich. Er bestätigt Andere und fühlt sich nicht bedroht, wenn jemand gut und fähig ist, denn er oder sie hat ein stabiles Selbstwertgefühl, das in der Zugehörigkeit zu einem größeren Ganzen verankert ist.“ (ubuntu Anwenderhandbuch S.20) Für Tempora Leser mögen solche Sätze nicht gerade fremd klingen, in einem Computerhandbuch sind sie aber geradezu revolutionär.
Dahinter steht die Shuttleworth Stiftung aus Südafrika und gemeinsam mit dieser Stiftung hat die ubuntu Gemeinschaft einige Grundsätze formuliert. Dort stehen dann so Sätze wie:
- Jeder hat das Recht, alle Computerprogramme seiner Wahl uneingeschränkt kostenlos zu nutzen.
- Jeder hat das Recht, alle Programme seiner Wahl beliebig oft zu kopieren und an jeden weiterzugeben, ohne etwas dafür bezahlen zu müssen.
- Jeder hat das Recht, Programme seinen Bedürfnissen und Wünschen anzupassen und zu verändern und darf durch nichts daran gehindert werden.
- Alle fühlen sich verpflichtet, ihre Erfahrungen, ihr Wissen, ihre Fragen, Probleme und Lösungen mit allen zu teilen und so eine Gemeinschaft aus Hilfsbereitschaft zu bilden.
- ubuntu soll in möglichst alle Sprachen der Welt übersetzt werden, damit jeder es in seiner Muttersprache benutzen kann.
Bei all dem setzt ubuntu auf Benutzerfreundlichkeit und einfache Bedienung, damit auch der Neueinsteiger keine unüberbrückbaren Hürden vorfindet. Dazu weiter unten mehr.
Geistige Hintergründe
Doch die technische Seite von ubuntu soll nicht im Mittelpunkt stehen, auch wenn sie sehr interessant ist. Hier soll der Fokus mehr auf die geistigen Hintergründe gerichtet werden. Anlässlich der Gründung des Vereins ubuntu Deutschland schreibt ein Gründungsmitglied: „Es gibt eine Menge edle Ziele, um die Welt zu verbessern: den Welthunger stillen, den Krieg abschaffen, Krankheiten ausrotten, Bildung für alle. Die erste und wichtigste Komponente in diesem System muss die Bildung sein. ...Wollen wir eine Zukunft, die jedem – und zwar unabhängig vom gesellschaftlichen Stand – Zugang zur Bildung ermöglicht? Wie viel Zeit wollen wir dafür aufbringen? Zwei Stunden täglich oder einige Stunden im Jahr? Wollen wir überhaupt etwas dafür tun? Wie viele Menschen müssen das 'wollen', bevor die Vision möglich wird? Ist mein persönlicher Einsatz wichtig, kann ich etwas bewirken?“
Menschen bilden Netze. Und aus der Hirn- und Nervenforschung weiß man, dass die Entwicklung menschlicher Intelligenz ganz wesentlich von seiner Fähigkeit bestimmt wird, schnell neue und umfangreiche Vernetzungen aufzubauen. Wäre es also denkbar, menschliche Grundsätze mit technischem Wissen zu verknüpfen?
Das passt schon, würde vielleicht ein Bayer sagen, und gleich fragend nachhaken: Aber läuft es denn auch? Viele gutgemeinte Ideen scheitern oft daran, dass sie zu kompliziert sind, nicht richtig funktionieren und sich darum nicht etablieren können. Da ist dann neben Toleranz und Idealismus auch der Verzicht auf Komfort gefordert und es dauert nicht lange und man gibt das Thema wieder auf. ubuntu ist seit seinem ersten Erscheinen im Oktober 2004 die unangefochtene Nummer eins auf der Beliebtheitsskala der freien Computerprogramme! Auch die Presse ist voll des Lobes. Dabei steht für die eher technisch orientierte Fachwelt das Funktionieren im Vordergrund und die Leistungsfähigkeit. Die ist unbestritten und füllt die Titelseiten der Zeitschriften bis heute. ubuntu ist der Shootingstar schlechthin. Da scheint jemand die Technik mit Mitmenschlichkeit erobert und durch Leistung überzeugt zu haben.
Die Mühe lohnt sich, ubuntu kennen zu lernen. Das geht völlig gefahrlos über eine sogenannte Live-CD. Dazu muss nichts installiert oder gar am Computer verändert werden. Das komplette Programm startet von der CD und man kann ubuntu nach Herzenslust ausprobieren. Hat man dann Gefallen daran gefunden und will es auf seinem Rechner haben, findet man nicht nur ein ausgezeichnetes Handbuch (natürlich) kostenlos im Internet, sondern auch eine sehr muntere und hilfsbereite ubuntu-Gemeinde, die über alle Hürden hinweghilft. Vielleicht entdeckt man dann auch „mehr Menschlichkeit am PC“, wie der Deutschlandfunk seine Sendung im vergangenen Jahr überschrieb. Bleibt noch anzumerken, dass in Mazedonien gerade 5000 Schulen mit ubuntu ausgestattet wurden. Aus drei Gründen: Es ist kostenlos, es läuft auch auf alten Rechnern und es ist ins Mazedonische übersetzt.
An dieser Stelle möchte ich mich nochmals ausdrücklich für diesen Artikel bedanken. Danke Thomas
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nUbuntu - das Network Ubuntu
Ubuntu mausert sich langsam und allmählich zu einem wirklichen Universalbetriebssystem. Nicht nur das es bereits Servervarianten von Ubuntu gibt, nein es gibt auch ein spezielles Ubuntu für Kinder und Schulen (Edubuntu) oder auch ein Kubuntu mit KDE.
Scheinbar ganz nach dem Vorbild diverser Distributionen ist nUbuntu eine Ubuntu Variante, die speziell für Networker entwickelt worden. Ich erinnere da an die Distribution Auditor, die speziell für Security Anwender programmiert wurde. (http://www.remote-exploit.org) nUbuntu kommt mit der Fluxbox als Desktop und vielen Anwendungen die für Netzwerker gedacht sind sehr schlank daher. Die Live-CD kann kostenlos im Internet geladen werden und ein Blick darauf lohnt sich auf jeden Fall. Unter anderem vertreten: Aircrack, Airsnort, Bluesnarfer, DSniff, EtherApe, Ethereal, Ettercap, ExploitTree, FragRouter, Honeyd und viele weitere.
http://www.nubuntu.org
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Ubuntu auf der CeBit
Eines der wichtigsten Ereignisse in der EDV-Welt ist die jährliche Fachmesse für Computer- und Kommunikationstechnik CeBit. Ubuntu wird in diesem Jahr einen eigenen Stand auf der Messe haben, welches durch das Messeteam vertreten wird. (http://wiki.ubuntuusers.de/Messen/) Ein wenig Hilfe kann das Team noch vertragen.
Für die Messetage ist soweit das wichtigste organisiert worden und so werden wir wahrscheinlich mit einem Stand im Linuxpark vertreten sein, möglicherweise ist es Halle 5. Dafür bräuchten wir noch am Montag, Dienstag und Mittwoch personelle Verstärkung! Es wäre prima wenn der eine oder andere sich die Zeit nehmen könnte und sich die Messeleute abwechseln und auch mal ausruhen können. Meldet Euch: http://wiki.ubuntuusers.de/Messen/