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Ubuntu-Wochenrückblick 2016-52

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Der letzte Ubuntu-Wochenrückblick lässt das Geschehen der vergangenen Woche um Ubuntu Revue passieren. Themen dieser Ausgabe sind unter anderem snapd 2.0, LibreOffices MUFFIN und automatische Paketaktualisierung bei Debian.

Viel Spaß beim Lesen!

In eigener Sache

Wie in UWR 2016-49 angekündigt, ist das die (vorerst) letzte Ausgabe des UWR. Wir wünschen allen Lesern trotzdem ein schönes restliches 2016 und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Rund um Ubuntu

Neue snapd Version freigegeben

Von Snapd, der Kernanwendung hinter Canonicals Paketverwaltung snap, wurde Version 2.20 veröffentlicht. Mit dieser Version wurden unter anderem Aliase hinzugefügt. Dadurch ist auch ohne Versionsnummer eine eindeutige Identifikation von parallel installierten Programmversionen möglich. Darüber hinaus kam eine experimentelle Unterstützung für Ubuntu 14.04 LTS hinzu.

Quellen: Pro-Linux, heise

Neues aus der Linux-Welt

Eine ausführliche Liste neuer oder aktualisierter Software findet man bei Pro-Linux.

MUFFIN - die konfigurierbare LibreOffice Oberfläche

LibreOffice bringt ab Version 5.3 MUFFIN (kurz für „My User Friendly & Flexible INterface“) mit. Wie der Name schon sagt, betrifft MUFFIN vor allem die Oberfläche von LibreOffice. Neben vordefinierten Oberflächen kann man dadurch nämlich seine eigene Oberfläche erstellen. Als neues Element findet sich darunter auch die konfigurierbare „Notebook Bar“, die – wie berichtet – an Microsofts Ribbon UI erinnert. Die Standardoberfläche verändert sich dagegen nur minimal.

Quellen: Golem, OMG! Ubuntu! 🇬🇧, LibreOffice Blog Post 🇬🇧

Reproduzierbare Builds von Coreboot

Mit reproduzierbaren Builds soll überprüfbar werden, ob ein gegebenes Binärpaket auch mit einem gegebenen Sourcecode kompiliert wurde. Hierzu hat sich eine eigene Initiative 🇬🇧 gefunden. Die Macher der freie Firmware coreboot konnte nun bekanntgeben, zu 100% reproduzierbare Kompilate anbieten zu können.

Quelle: Pro-Linux

GoboLinux 016

Der größte Unterschied von GoboLinux gegenüber anderen Distributionen ist die veränderte Verzeichnisstruktur: Statt /etc, /dev, /opt, /usr und /var existieren die Verzeichnisse Depot, Files, Mount, Programs, System und Users. Jedes Programm mitsamt dessen Dateien liegt in einem eigenen Unterverzeichnis. Abhängigkeiten werden dabei berücksichtigt. Bei mangelnden Rechten kann man Programme auch in sein eigenes Heimverzeichnis installieren. Seit Neuestem ist auch eine Dateisystem-Virtualisierung ohne Container möglich. Dabei wird die Sicht eines Prozesses dynamisch auf das Verzeichnis /System/Index abhängig von den benötigten Abhängigkeiten des Programms geändert. Neu sind außerdem eine Netzwerkverwaltung ohne Daemon und ein Desktop auf Basis von Awesome. GoboLinux ist nach Aussagen der Entwickler eine „Übung im Distributions-Design“.

Quelle: Pro-Linux

Automatische Updates bei Debian

Ursprünglich ging es nur um das automatische Aktualisieren von Cloud-Images, die Diskussion weitete sich aber auf alle Debian-Installationen aus. Probleme sah man bei benötigten Neustarts von Diensten und Hardware. Letztere sind bei Kernel-Updates notwendig. Im Idealfall könnte man für die Kernel-Updates Live-Patching verwenden, was aber in Debian noch nicht umgesetzt sei. Dienste könnten die Nutzer dagegen manuell von einem automatischen Neustart ausschließen. Man hat sich darauf geeinigt, Installationen zukünftig automatisch zu aktualisieren; ansonsten kann man während der Installation die automatischen Updates deaktivieren. Noch keine Lösung hat man derweil für autonome Release Upgrades.

Quelle: Pro-Linux

Weitere Neuigkeiten

  • Neuestes Humble Book Bundle mit dem Schwerpunkt Spielentwicklung
    Quelle: Pro-Linux

  • Python 3.6 mit Verbesserungen bei der Sicherheit und Speicherverbrauch
    Quelle: Golem, Pro-Linux

  • Yum-Ersatz DNF in Version 2.0
    Quelle: Pro-Linux

  • Deutschland und Frankreich wollen in der Industrie Open Source fördern
    Quelle: Pro-Linux

  • Intels x86-Encoder/-Decoder Open Source
    Quelle: heise

  • Web-Analytik Piwik in Version 3 erschienen
    Quelle: Pro-Linux

  • Flatpak in Version 0.8
    Quelle: Pro-Linux

  • Nextcloud 11 und Collabora Online 2.0: Neuerdings reicht Link statt Account zum Anschauen und Bearbeiten von Dokumenten
    Quelle: Pro-Linux

  • containerd zukünftig unabhängig von Docker
    Quelle: Pro-Linux

  • Ein Blick auf den Stand des freien Videocodecs AV1
    Quelle: Golem

Spielecke

Internes

Neues aus dem Wiki

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Artikel Beschreibung
iPod/GNUpod ausbaufähig
curlftpfs ausbaufähig
Squid ausbaufähig
Freevo ausbaufähig
ejabberd ausbaufähig

Vorschläge für weitere Wiki-Artikel findet man unter Wiki/Ideen. Vor dem Ändern eines Artikels sollte man sich jedoch noch in der Diskussion zum Artikel melden.

Quellen: verlassene Baustellen, Fehlerhafte Artikel, Ausbaufähige Artikel

Bearbeitete und neue Artikel

Quelle: ubuntuusers.de Wiki

Treffen und Veranstaltungen

Termine vom 27.12.2016 bis 09.01.2017
Name Ort Datum
33. Chaos Communication Congress Congress Center Hamburg in Hamburg Mi, 28.12.2016 bis Fr, 30.12.2016
Linuxtreff Buchholz Gasthaus Hoheluft in 21244 Buchholz So, 08.01.2017, 14:00 Uhr

Hinweis:

Wer seinen Termin hier in der Liste haben möchte, trage ihn in den Kalender ein. Denn nur Termine, die dort stehen, werden in den UWR übernommen, oder ihr tragt eure Termine selbst in den UWR ein.

An der Gestaltung des UWR haben diese Woche chris34 und svij mitgewirkt.