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LibreOffice 3.3 veröffentlicht

software.png

LibreOffice ist ein Fork von OpenOffice. Nun wurde die erste finale Version von LibreOffice 3.3 veröffentlicht.

libreoffice.png Die im September 2010 gegründete Document Foundation 🇬🇧 hat das erste Release von LibreOffice veröffentlicht. LibreOffice ist ein Ableger von OpenOffice.org, die gegründet worden ist, um eine firmenunabhängige und freie Office-Suite anzubieten. LibreOffice folgt vorerst weiterhin auf den gleichen Releaseschema wie OpenOffice.org. Eine finale Version von OpenOffice.org 3.3 ist jedoch noch nicht erschienen. In einem Eintrag in der Ankündigungsmailingliste von der Document Foundation erklärt Florian Effenberger (Gründungsmitglied der Document Foundation) die erste Version für veröffentlicht. Dabei betont er, dass die Anzahl der Entwickler am Anfang zunächst noch unter 20 Leute war, und nun über 100 Personen an LibreOffice mitentwickeln. Das Projekt benötigt neben personeller auch finanzielle Unterstützung. Neben Programmierern sind auch Menschen für die Qualitätssicherung, Übersetzung, Dokumentation, Anwenderunterstützung, Marketing und Betreuung der Webseite nötig. Ein erster Einstieg ist auf der Mitmachenseite der deutschsprachigen Webseite des Projektes zu finden. Hier stehen auch die Daten zur finanziellen Unterstützung dieses Projekts.

Neues in LibreOffice

Neben zahlreichen Fehlerkorrekturen, Detailverbesserungen und der Aktualisierungen der Sprachpakete, gibt es weiterhin auch neue Features in LibreOffice:

  • LibreColors wurde der Palette hinzugefügt

  • Ein Quickstarter für UNIX Systeme

  • Einsatz von Radio-Buttons für sich gegenseitig ausschließende Menüoptionen

  • Laden und Speichern von Dokumenten im Flat XML Format

  • Hilfe auch im Wiki verfügbar

  • Eine Option kann aktiviert werden, damit zu jeder Zeit die Dokumente gespeichert werden

  • Unter Linux wird das Java Media Framework nicht länger benötigt um Musik und Filme abzuspielen

  • Importieren und Interaktives Bearbeiten von SVG Bilddateien in Draw nun möglich

  • Ein vereinfachter Dialog für Titelseiten

  • Hervorgehobener Button zum Erstellen neuer Tabellen in Calc

  • Unterstützung des Microsoft Works und Lotus Word Pro Dateiformaten

Eine erweiterte Liste mit neuen Features stehen auf LibreOffice.org 🇬🇧. Des Weiteren flossen ebenfalls die Änderungen in LibreOffice ein, die bereits in OpenOffice.org eingepflegt wurden.

Ab der kommenden Ubuntu Version 11.04 „Natty Narwhal” wird die bisherige Büro-Suite OpenOffice.org durch LibreOffice ersetzt. In aktuellen Versionen lässt sich LibreOffice nur über ein PPA herunterladen und installieren.