Hintergrund¶
KOffice ist das Büro-Paket der KDE-Community, welches es bereits viele Jahre gibt. Im Zuge der Umstellung von KDE 3 zu KDE 4 wurde es notwendig große Teile des Programmcodes neu zu schreiben. Dadurch wurde es möglich KOffice nicht nur auf dem Desktop zu benutzen, sondern auch auf mobilen Geräten.
Des Weiteren war das Team rund um KOffice nicht zufrieden mit der Entwicklung von KWord, der Textverarbeitung in KOffice. Die Entwickler entschieden sich für einen Neuanfang, benutzen aber den alten Programmcode als Basis für die neue Entwicklung. Das Team wird um mehrere neue Mitglieder erweitert und die Entwicklung vom Versionsverwaltungssystem Subversion auf Git umgestellt. Davon erwarten sich die Macher eine schnellere Entwicklung und qualitativ hochwertigeren Programmcode. Beides kommt den Benutzer direkt und indirekt zugute.
Daher ist „Calligra“ nicht nur eine reine Umbenennung, sondern soll dem ganzen Projekt neuen Schwung verleihen und das Büro-Paket attraktiver für die Benutzer machen. Die anderen Komponenten von KOffice werden ebenfalls unter dem neuen Namen firmieren und nutzen diese Gelegenheit ihre jeweiligen Namen zu ändern. Ihre Entwicklung läuft weiter durch die entsprechenden Teams.
Neue Namen¶
Die Namen ändern sich folgendermaßen:
| Calligra | ||
| Neuer Name | Bisheriger Name | Funktion |
| Words | KWord | Textverarbeitung. Neuentwicklung auf Basis von KWord |
| Tables | KSpread | Tabellenkalkulation |
| Stage | KPresenter | Präsentationsprgramm |
| Flow | Kivio | Programm zur Erzeugung von Flussdiagrammen |
| Kexi | Kexi | Datenbankanwendung ähnlich Microsoft Access |
| Plan | KPlato | Programm für Projektmanagement |
| Krita | Krita | Zeichenprogramm für Pixelbilder |
| Karbon | Karbon | Zeichenprogramm für Vektorbilder |
Zukunft¶
KOffice in Version 2.3 wird wie geplant in ungefähr zwei Wochen veröffentlicht und auch weiterhin mit Fehlerkorrekturen versorgt. Ab Version 2.4 wird die Umbenennung schrittweise vorgenommen. Calligra wird weiterhin die Infrastruktur von KDE in Form von Bugtracker, Foren
und Wiki
verwenden.
Quellen:


Gerade Ubuntu hat zwar extreme Fortschritte gemacht, aber es reicht leider noch nicht, um es wirklich auf die breite Masse los zu lassen. Aber da ließt und hört man in der Linux-Community eh immer unterschiedliche Meinungen. Vielen ist es wohl egal, ob Linux (am Desktop) jemals den Massenmarkt erreicht. Aber ich würde mir schon eine größere Verbreitung wünschen. Das würde nämlich auch bedeuten, dass mehr Softwarehersteller ihre Programme/Spiele auf Linux portieren würden. Ich studiere Elektrotechnik und finde es immer wieder nervend, wenn ich Windows starten muss, weil ich mit speziellen Programmen arbeiten muss (z.B. LabView, UnityPro usw...). ![:[]](http://media.cdn.ubuntu-de.org/wiki/attachments/09/28/grin.png)


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