Linux Mint 7 basiert auf dem aktuellen Ubuntu 9.04 „Jaunty Jackalope“ und hat sich zum Ziel gemacht, noch benutzerfreundlicher als der große Bruder zu werden. Daher sind bei dieser Distribution neben unfreien Codecs auch hauseigene Werkzeuge mit installiert. Auf DistroWatch.com
hat die Distribution mit mehr als 1.400 Klicks pro Tag bereits die Position drei eingenommen.
Neuerungen¶
| Der Desktop |
Die neue Version beinhaltet alle Neuerungen in Ubuntu 9.04, sodass der Linux-Kernel 2.6.28, GNOME 2.26, Xorg 7.4, OpenOffice.org 3.0.1, Pidgin 2.5.5 enthalten sind. Außerdem wird nun das Journaling-Dateisystem ext4 unterstützt. Firefox wurde mit dem Moonlight-Plugin ausgestattet, das die Ausfühurung von Silverlight 1.x Elementen ermöglichen soll. Anstelle von der Groupware-Lösung Evolution wird bei Linux Mint auf Thunderbird mit Lightning 0.9 gesetzt. In den Release Notes
kann man alle Neuerungen nachlesen.
Hauseigene Werkzeuge¶
| mintNanny sperrt Seiten. |
Das Ubuntu-Derivat bringt hauseigene Werkzeuge mit. Das in „Gloria“ verbesserte mintMenu ist eine Mischung aus dem KDE-Kickoff-Menü und dem GNOME-Menü von OpenSuse, das mit einer Schnellsuche schnelleres Arbeiten ermöglichen soll. Die Softwareverwaltung mintInstall bekam ein neues Layout spendiert und zeigt über einen neuen Reiter „Populäre Anwendungen“ die beliebtesten nicht installierten Anwendungen, wie zum Beispiel Amarok, F-Spot, Skype oder VLC. Grafisch stark überarbeitet wurde mintUpdate, das jetzt auch Änderungen und die Downloadgröße der Mint-Pakete mit anzeigt. So wird beispielsweise die Vertrauenswürdigkeit der Pakete in fünf verschiedene Levels angezeigt. Der grafische Service Manager mintUpload wurde in der Oberfläche vereinfacht und zeigt keine Werbung mehr an. Zudem können nun auch fremde Upload-Services angelegt werden.
Artwork¶
Linux Mint 7 kommt mit einer neuen Oberfläche. Die Murrina Engine soll sowohl die Geschwindigkeit als auch das Aussehen der Oberfläche erhöhen beziehungsweise besser darstellen. Als Standard-Icon-Set wird nun Gnome Colors
benutzt, das optimal zum neuem Theme Shiki Colors
und dem Mint-Dew Wallpaper von Zwopper passt.
Downloads¶
Die „Main Edition“ (697 MB) ist ausschließlich in englischer Sprache verfügbar, jedoch werden die deutsche Sprachpakete bei einer Installation aus dem Internet automatisch heruntergeladen und mit installiert auch in deutscher Sprache verfügbar. Die „Universal Edition“ (1,3 GB) enthält im Gegensatz zur kleineren Version neben vielen zusätzlichen Sprachpakete auch die Deutsche. Außerdem enthält diese Variante keine problematischen Komponenten wie zum Beispiel Codecs, die in manchen Ländern aus urheberrechtlichen Gründen nicht mit installiert werden dürfen. Linux Mint 7 kann man nur in der 32-Bit-Version herunterladen. Falls man auf die 64-Bit-Variante nicht verzichten will, muss man entweder auf Linux Mint 6 ausweichen oder noch ein bisschen warten. Wer die Mindestvoraussetzungen von 512 MB RAM und 2,5 GB Festplattenspeicher erfüllt, kann Linux Mint 7 „Gloria“ herunterladen. Es wird gebeten, möglichst die Torrent-Versionen zu nutzen, da so die Server etwas geschont werden.
| Linux Mint 7 „Gloria“ Downloads | |||
| Main Edition | Universal Edition | ||
Live-CD, i386 (Torrent) ; Übersicht | Live-DVD, i386 (Torrent) ; Übersicht | ||
Weitere Informationen finden sich auf folgenden Mint-Seiten:

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Fand auch schon Mint 5/6 sehr schön und interessant. Einziges Manko: Damals war es nicht möglich von einer Version auf die nächste zu aktualisieren, wie es z.B. bei Standard-Ubuntu gang und gäbe ist. Weiß aber nicht wie es bei Mint 7 ausschaut.
Werde die Version wahrscheinlich mal meiner Mutter installieren. Hoffentlich wird sie die ganzen Programmversionssprünge verkraften. Wenn es nach ihr gehen würde, säße sie bis heute noch vor ihrem geliebten Win 3.11, das sie damals während ihres Computerführerscheinkurses an der Vhs kennengelernt hatte.

Sehr gute Mischung, echt gute Arbeit.
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