Chris Kenyon aus Canonicals „OEM Service“ stützt sich mit seiner Aussage
auf die Statistiken von Dells Netbook Inspiron Mini 9, das sowohl mit Windows XP als auch mit Ubuntu 8.04 ausgeliefert wird. Ungefähr ein Drittel der Käufer hat sich für Ubuntu entschieden
. Bei den zurückgegebenen Netbooks wird jedoch bei Dell kein Unterschied gemacht, ob die Ubuntu- oder Windows-Version installiert war. Nach der Aussage von ASUS, hat Linux keine höhere Rückgabequote als Windows.
Zudem weisen Computerworld
und Joe Wilcox
von eWeek darauf hin, dass Microsoft sich auf Zahlen der NPD Group
gestützt hat, sodass nur auf den US-amerikanischen Retail-Markt eingegangen wurde. 80 Prozent der Netbooks, die außerhalb den USA verkauft wurden, wurden dabei völlig ignoriert und in vielen Ländern wird ausschließlich die Windows-Ausführung angeboten.
Kenyon räumt ein, dass sich die Qualität der Linux-Integration steigern könnte. So könnten zum Beispiel der Adobe-Flashplayer und wichtige Codecs schon vorinstalliert sein. Die Hersteller müssten eine Qualitätssicherung betreiben und Linux besser anpassen. Jedoch brauche dies seine Zeit und ist bereits auf einem guten Weg.
In Sachen Hardwareunterstützung hätte Linux die Nase vorn, da Linux tausende Drucker und Kameras bereits standardmäßig unterstützt. Unter Windows müsse man die Treiber oft erst nachinstallieren.
Quellen: heise online, Pro-Linux, WorkWithU.com
, Blog von encbladexp

Ich bin dafür, dass es so bleibt wie es jetzt ist. Die Software ist super und wird immer besser. Wenn die Verbreitung von GNU/Linux zunimmt, ist das okay, aber nicht ein Ziel der freien Software.
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